Tine's Blog

Was mich bewegt

   Jan 21

“Zeit der Trauer” directed by Shana Feste

(Originaltitel: “The Greatest”)

Zum Inhalt:

Bennett Brewer hat sich erst vor kurzem getraut, Rose, in die er schon seit langem verliebt war, in der Schule anzusprechen. Sie gingen aus, verbrachten eine wundervolle Nacht miteinander und am nächsten Tag starb Bennett bei einem Autounfall.

Bennetts Eltern Allen und Grace, sowie Bennetts kleiner Bruder Ryan sind vollkommen erschüttert und trauern alle auf ihre eigene Art. Während Grace sich immer wieder mit dem Thema beschäftigt und sogar den Unfallverursacher im Krankenhaus aufsucht um zu erfahren ob ihr Sohn leiden musste, weigert sich Allen vollkommen über den Tod seines Sohnes zu sprechen und flüchtet sich Ryan in Drogen.

Drei Monate nach Bennetts Tod steht plötzlich Rose vor der Tür der Brewers und eröffnet ihnen, sie sei schwanger von Bennett und ihre Mutter habe sie daraufhin aus dem Haus geworfen. Die Brewers nehmen Rose auf und sie erfährt hautnah, welche Probleme die Familie plagen und sie zu zerreißen drohen.

Meine Meinung:

Ein emotional unheimlich aufwühlender Film! Die Rollen sind unheimlich gut besetzt und das Schauspiel ist einfach nur mitreißend!

Der Trailer:


   Dez 16

Endlich eine Zukunftsperspektive

Nachdem ich im November mein Examen in der Tasche hatte, konnte ich mich vielleicht zwei Tage darüber freuen, danach befielen mich aber direkt leichte Zukunftsängste, da ich wusste, ich konnte nicht an meiner Ausbildungsschule übernommen werden. Wo würde ich landen, würde ich meine Freunde zurücklassen müssen, würde ich überhaupt direkt einen Job finden etc. ?

Nun hat das Zittern ein Ende, ich habe gerade frisch einen Vertrag an einer Schule unterschrieben, die nur gut 30 Autominuten von meinem Wohnort weg ist (was heißt, ich muss auch nicht umziehen) und ich bin einfach nur happy. Das Kollegium macht einen sehr netten Eindruck, die Schule selbst ist erst gut 10 Jahre alt, also noch top in Schuss, und die Schüler machen auch einen sehr aufgeschlossenen Eindruck. Am 01.02. werde ich nach meinem Referendariat nahtlos übernommen, weswegen ich total erleichtert bin, und ich bin sehr gespannt, wie die nächsten Jahre verlaufen werden! Juhu!


   Dez 14

Video: Simon’s Cat – “Fowl Play”

Es gibt endlich wieder ein neues Video vom Zeichner Simon Tofield! :) Schön weihnachtlich!


   Nov 25

“Bad Teacher” directed by Jake Kasdan

(Originaltitel)

Zum Inhalt:

Elizabeth Halsey ist eine Lehrerin an einer amerikanischen Highschool und mit einem reichen Mann verheiratet. In der Schule tut sie nur das nötigste und ansonsten lässt sie sich aushalten. Als ihr Mann sie jedoch verlässt, steht sie vor dem Nichts und ist nun auf ihren Job in der Schule angewiesen. Zwar versucht sie zuerst, in einer Bar einen neuen reichen Typen aufzugabeln, aber die scheinen nicht an jeder Ecke zu warten.

Zuerst interessiert sie sich überhaupt nicht für den Unterricht, es werden nur Filme geschaut, doch als sie erfährt, dass sie für die “Erzeugung” der besten Textergebnisse in der Zwischenprüfung einen Geldpreis von 5.000 Dollar erhält, legt sie richtig los.

Dabei entbrennt zwischen Elizabeth und ihrer Kollegin Amy Squirrel ein Kampf um die “Krone” der besten Lehrerin. Elizabeth greift dabei nicht zu allzu lauteren Mitteln und treibt Amy dabei in den Wahnsinn.

Meine Meinung:

Ich hatte ja erst gedacht: “Wow, Cameron Diaz, Jason Segel und Justin Timberlake, das wird bestimmt lustig.” Aber leider bewegt sich der Film auf so einem derbe niedrigem Niveau, dass man irgendwie garnicht lachen kann. Fluchen, Drogen, Sex in Jeans, aber mehr als ein seichtes Lächeln war einfach nicht möglich. Ich bin sehr enttäuscht und kann den Film wirklich nicht empfehlen.

 Der Trailer:


   Nov 23

Video: Simon’s Cat – “Catnap”

Wieder ein neues Video von Simon Tofield! Wer von uns kennt es nicht? Katzen scheinen einen leichten Schatten zu haben, wenn es um das Thema “Schlaf” geht. Schaut es euch an, super:


   Nov 20

“Harry Potter und die Heiligtümer der Todes Teil II” directed by David Yates

(Originaltitel: Harry Potter and the Deathly Hallows: Part 2)

Zum Inhalt:

Das Finale: Es kommt zum großen Showdown, an dem sich entscheidet, wer leben und wer sterben wird, Harry Potter oder der dunkle Lord? Harry, Ron und Hermine suchen nach den letzten Horcruxen Voldemorts, um diese zu zerstören und ihn so endlich sterblich zu machen. Dazu sind ein Einbruch in die Zaubererbank Gringotts, Überzeugungskünste in Hogwarts und ein ausgeklügelter Plan gegen den dunklen Lord nötig. Doch vorallem eine neue Information über Harrys Vergangenheit erschüttert das Trio, da die Gefahr für jedermanns Leben noch einmal vervielfacht wird.

Meine Meinung:

Ich fand, dass der Film recht zäh anfing. Nachdem ich vom ersten Teil der Verfilmung des siebten Buchs schon so enttäuscht war, weil sich der Film vielleicht ans Buch gehalten haben mag, aber cineastisch gesehen wirklich langweilig war, hatte ich gehofft, dass der letzte Teil mich etwas mehr mitreißen kann. Allerdings musste ich recht schnell feststellen, dass dem nicht so war. Daniel Radcliffe wirkte unheimlich arrogant in seiner Rolle als Harry Potter und der angestrebte Wortwitz einiger Charaktere war wirklich sehr lahm. Vielleicht bin ich mit der Zeit einfach aus dem Harry Potter-Fieber rausgewachsen…

Der Trailer:


   Nov 18

“Chill mal, Frau Freitag – Aus dem Alltag einer unerschrockenen Lehrerin” von Frau Freitag

(Originaltitel)

Zum Inhalt:

Frau Freitag ist Lehrerin an einer städtischen Gesamtschule. Sie beschreibt ihren Alltag mit den nervigen Kollegen, den teilweise arg dreisten Schülern und ihrem nicht existenten Privatleben. Ihr Schultag scheint aus Rumbrüllen, Blauen Briefen, Nervenzusammenbrüchen und Elterngesprächen zu bestehen und trotzdem kann sich Frau Freitag keinen anderen Job für sich vorstellen, denn ab und zu zeigen sich plötzlich alle von ihrer besten Seite und sind kleine Engel.

Der erste Satz:

“Niemand nimmt mir mein Handy ab! Niemand!”

Meine Meinung:

Es scheint Menschen zu geben, die das Buch als Tatsachenbericht ohne Augenzwinkern lesen und sich dann beschweren, das Buch hätte keinen Mehrwert für sie gehabt. Nunja, das ist halt das Problem mit Sarkasmus und Ironie: Nicht jeder erkennt sie auf Anhieb. Aber spätestens bei den Tagträumereien von Frau Freitag sollte eigentlich klar werden, dass es sich hier einfach um persönliche Empfindungen handelt, nicht um kollektive Weisheiten oder gar um einen Ratgeber.

Mich hat das Lesen dieses Buches sehr unterhalten, da mir natürlich viele Begebenheiten sehr bekannt vorkamen. Wenn mit einem Augenzwinkern erzählt wird, was man Eltern eigentlich wirklich gerne mal sagen würde bezüglich der Faulheit ihrer Kinder, möchte ich gerne rufen: Ja, genau so sieht es doch aus!

Mich persönlich haben einzig jene Träumereien ein wenig gestört. Wenn sie sich ausmalt, wie sich bestimmte Ereignisse ereignen werden, habe ich teilweise ein wenig mit den Augen rollen müssen und gedacht: “Ja, ist klar, die Schüler verhalten sich dann ausnahmsweise mal vorbildlich.” Zum Ende hin wird das Buch etwas zäh, weil man das Gefühl hat, dass der anfängliche Witz verloren geht. Zudem wird die Jugendsprache zum Ende hin etwas überstrapaziert, wenn Frau Freitag Kollegen fragt: “Fährst Du Heidepark?”… ;)


   Nov 17

Es ist geschafft – das Referendariat ist rum

Hallo zusammen,

ich dachte mir, ich verkünde mal kurz, dass ich meine zweite Staatsprüfung diese Woche erfolgreich abgelegt habe. Es ist vollbracht, der Spuk ist vorbei und ich darf mich nun “Lehrerin” nennen. :)

Der Prüfungstag war irgendwie seltsam. Ich bin morgens um 7 Uhr in der Bäckerei im Schulort vorbeigefahren und habe rund 25 belegte Brötchenhälften abgeholt. Dann ging es damit zur Schule und in den Raum, in welchem ich meine vierköpfige Prüfungskommission einquartieren würde. Dort hatte ich Tische und Stühle zusammengeschoben, Geschirr und Besteck bereitgelegt, sowie frisches Obst, Teebeutel, Schokolade und Kaffee angerichtet. Die Brötchen wurden hübsch drapiert und dann musste ich meine Entwürfe für die beiden Unterrichtsstunden auslegen. Ich habe mich in einen für mich reservierten Raum zurückgezogen, wurde dann rausgerufen, um die Kommission zu begrüßen und dann bin ich in den Raum gegangen, in dem die erste “Vorführstunde” stattfinden sollte, um die Tafel vorzubereiten, den OHP zu testen und mich am Pult häuslich einzurichten. Die Stunde selbst ging dann total schnell vorbei, die Reflexion über die Stunde ebenso. Auch die zweite “Vorführstunde” war schnell rum und nach der Reflexion musste ich dann darauf lauern, dass man mir sagen würde, ich dürfe zur mündlichen Prüfung antreten. Diese erfolgte dann nach einer Stunde Mittagspause und um 14 Uhr war der Prüfungstag auch schon rum. Meine Eltern waren da und haben mich in die Arme genommen und nach 20 Minuten Beratschlagung habe ich dann meine Endnoten mitgeteilt bekommen. Als all die Anspannung von mir gefallen war, wollte ich eigentlich nur noch schlafen und konnte mich kaum richtig freuen. Und auch jetzt kann ich noch nicht so ganz realisieren, dass ich es geschafft habe. :)

Bis Ende des Halbjahres muss ich nun noch ein zweiwöchiges Praktikum an einer anderen Schulform absolvieren und an meiner Ausbildungsschule Vertretungsunterricht übernehmen. Ich werde jetzt ganz viel Freizeit nachholen und das Leben wieder genießen, nachdem ich mich wochenlang am Schreibtisch verbarrikadiert hatte. Natürlich bin ich schon fleissig dabei, Bewerbungen zu schreiben, denn an meiner Ausbildungsschule wird eines meiner beiden Fächer momentan nicht gebraucht. Ich habe erst etwas gebraucht, die Entscheidung nicht persönlich zu nehmen à la “wenn die wirklich gewollt hätten, hätten sie auch Mittel und Wege gefunden”, aber ich sehe das Ganze mittlerweile mit der nötigen Distanz, denn Schulleiter sind heute nichts anderes als Manager und sie müssen mit den “Ressourcen” haushalten. Das heißt: Die Schulleiter müssen genau durchkalkulieren, welche Fächer in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, wohlgemerkt Fächer, nicht Kollegen, und dementsprechend für Nachschub sorgen.

Naja, ich denke, auch wenn ich mich an meiner Ausbildungsschule super eingelebt habe und am liebsten dort geblieben wäre, so wird es schon für irgendwas gut sein, dass ich nicht dort bleiben kann.

Ich drücke allen da draußen, die in der nächsten Zeit vielleicht auch noch diese elendig stressige Prüfung ablegen müssen, ganz feste die Daumen!